Luisa Dietrich-Ortega

Luisa Dietrich-Ortega

ist 1946 in Peru geboren und lebt seit 1977 hauptsächlich in Wien. Sie ist Mutter zweier erwachsener Töchter und mittlerweile im Ruhestand.

1972 beendet Dietrich-Ortega ihr Studium an der Universidad Nacional Mayor San Marcos in Lima/Peru als Licenciada in Soziologie. Ein Stipendium als Forschungsmitarbeiterin verschlug sie schließlich nach Madrid/Spanien. Bald darauf kam sie als Stipendiatin des österreichischen Lateinamerikainstitutes nach Wien. 1984 beendete sie ein weiteres Studium als Magistra der Philosophie der Universität Wien.

Maßgebliche Forschungsarbeit leistete Luisa Dietrich-Ortega unter anderem zu folgenden Themen:
1981-1990: Frauen in Lateinamerika (Wien), 1990-1997: Migrationen und Interkulturalität (Wien), 1998-2000: Internationale Kooperation zwischen der EU und Lateinamerika (Buenos Aires), 2001-2002 Gender and Migration (Wien)

An der San Marcos-Universität in Lima wurde sie nach dem Abschluss ihres Studiums als Assistentin für die akademische Koordination und pädagogische Evaluation beschäftigt. In Wien übernahm sie im Zuge ihres Stipendiums Arbeiten in der Bibliothek und Dokumentationsabteilung des Österreichischen Lateinamerika-Instituts sowie die Organisation von kulturellen Aktivitäten. Ab 1987 leitete sie die Kulturabteilung des österreichischen Lateinamerika-Instituts in Wien. In dieser Zeit fungierte sie auch als Herausgeberin der spanischsprachigen Publikationen des Periodikums "Leben und Lernen in Österreich". Sie beendete diese Tätigkeiten zugunsten der Mitarbeit am Argentinischen Zentrum für Kooperation und Entwicklung (CACID) in Buenos Aires für vier Jahre. Seit 2001 ist Luisa Dietrich-Ortega freiberuflich tätig unter anderem als Koordinatorin der „Grupo de Expertos para Contrarrestar los Secuestros“ und bei den United Nations Office on Drugs and Crime.

Publikationen:
"Frauen in Lateinamerika" in: Zeitschrift für Lateinamerika, Wien, 1984;
"Nationalismus, Identität und Feminismus", in Lateinamerika-Aspekte, 1986, und IWK-Zeitschrift, 3/1987. Leben und Lernen in Österreich (Herausgeberin der Publikationen in Spanisch), jährlich 1992 – 1997;
"Die Lateinamerikaner in Österreich" in: Lateinamerika-Aspekte, Wien, 1996;
"Integrations- und Reintegrationsproblematik der Lateinamerikaner" in: Lateinamerika-Aspekte, Wien, 1996;
"Migración Internacional y perspectiva de género" in: Rev. Argentina de Economía y Ciencias Sociales, Ed. Univ. Buenos Aires, Vol. IX, Nr. 14, 2005;
Ollanta. Ein Inka-Schauspiel (Hg. mit V. Frysak), Wien, 2007

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